Kempf

Konzertdirektion Kempf
Konzertdirektion Kempf
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Geschichte der Konzertdirektion Kempf

Das exakte Gründungsjahr der Konzertdirektion ist nicht mehr zweifelsfrei zu ermitteln. Soweit bekannt, hat Rudolf Kempf sein Konzertunternehmen bereits 1929 in Erfurt etabliert. In den Nachkriegsjahren zog er dann nach München und hat von dort nachweislich mit dem Neubau der Musikhochschule Würzburg ab 1967 einen Konzertzyklus mit herausragenden Künstlern der damaligen Zeit angeboten und sich insbesondere mit der Vermittlung von Liederabenden berühmter Sängerpersönlichkeiten wie Anneliese Rothenberger, Ingeborg Hallstein, Fritz Wunderlich, Walter Berry und anderen beschäftigt. Daneben verlegte er seine Haupttätigkeit auf die Produktion und die Vermarktung von hochkarätigem Schauspiel-Tourneetheater.
 
Die Trennung der beiden Sparten führte 1972 zu einer Juniorpartnerschaft von Wilfried Strohmeier (geb. 1943) mit einer separaten Konzert-GmbH. Wilfried Strohmeier, seit dem Tod von Rudolf Kempf in den 80-er Jahren Alleingesellschafter, war während seines Studiums in München und anschließender Assistenten-Tätigkeit an der Universität Augsburg mehrere Jahre Geschäftsführer von Münchner Konzertchören und hatte durch anstehende Sänger- und Orchesterengagements sowie die Konzertorganisation die Basis für die spätere Unternehmensgründung gelegt. Intensive Sängervermittlung für Konzertchöre bildete einen ersten Schwerpunkt der neuen, eigenständigen Konzertdirektion. Erweitert wurde dieser Bereich durch erste Tourneen mit Kammerorchestern, dann auch Symphonieorchestern, in späteren Jahren der herausragende Unternehmens-Schwerpunkt.
 
     
  • Neben den zunächst auf 3 Zyklen erweiterten Konzertreihen in Würzburg (2007 wegen untragbaren Publikumsschwundes eingestellt) übernahm die Konzertdirektion Kempf 1984 die vormals von der Konzertdirektion Wylach aufgebaute, allerdings sehr rückläufige Konzertreihe im damaligen Saalbau Essen, der heutigen Philharmonie, in der die Konzertdirektion nach dem grundlegenden, hervorragenden Umbau ab der Saison 2004/05 - jetzt gemeinsam mit Reinhard Söll aus Regensburg - wieder Konzerte auf Weltstadt-Niveau anbot.
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  • Nach mehreren Tourneegastspielen in seinen Konzertserien übertrug Lothar Wolfgang, der sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurückziehen wollte, 1987 der Konzertdirektion Kempf seine Meisterkonzert-Reihen in Wiesbaden („Konzertdirektion Wolfgang“) und Aachen („Konzertdirektion Weinert“, letztere Serie wurde jedoch 2014  wegen drastischen Publikumsschwundes eingestellt).
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  • Schließlich übernahm die Konzertdirektion Kempf gemeinsam mit Reinhard Söll aus Regensburg im Jahr 2000 „ProArte“ in Mannheim, wo seither ebenfalls wieder Konzerte von Weltniveau etabliert werden konnten.
 
2017 hat Wilfried Strohmeier die Konzertserie in Wiesbaden an seine langjährige Mitarbeiterin übertragen, 2020 gingen die Anteile der Konzertdirektion Kempf an den ProArte-Konzerten in Essen und Mannheim an einen neuen Anteilseigner über. Strohmeier zog sich mit der Konzertdirektion Kempf dann gänzlich in den Ruhestand zurück.
KD Kempf
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